Wasserhärte in Lausanne

Für Lausanne nennt der Versorger keinen einheitlichen Wert. Je nach Wasserwerk liegt die Härte zwischen 14,0 und 28,0 °f.

Wie Härte eingestuft wird

Eine europäische Einstufung gibt es nicht, jedes Land legt eigene Stufen fest. So stuft das Land selbst ein, und so liest sich der Wert international:

Die Einstufung in der Schweiz

14,0 bis 28,0 °f

International, nach WHO und US Geological Survey

140 bis 280 mg/L

Gilt der Wert auch für Ihre Adresse?

Nicht unbedingt. Die veröffentlichten Werte reichen von 14,0 °f bis 28,0 °f — je nach Wasserwerk, Versorgungszone oder schlicht dem Zeitpunkt der Probe. Welcher davon bei Ihnen ankommt, kann nur der Versorger sagen.

Wasser aus dem Genfersee ist mit rund 14 °f weich, die Quellen von Thierrens mit 28 °f ziemlich hart. Die als Quelle verlinkte Adressabfrage von eauservice nennt Reservoir und Wert pro Straße.

Den Wert für Ihre Adresse oder Postleitzahl gibt es direkt bei Ville de Lausanne, eauservice — und häufig steht er auch auf der Wasserrechnung.

Ein Härteteststreifen (Werbelink) aus Drogerie, Baumarkt oder online kostet ein paar Euro und klärt das in einer Minute. Nur so wissen Sie außerdem, was wirklich aus Ihrem Wasserhahn kommt — und nicht nur, was das Wasserwerk verlässt.

Geräte einstellen

Fragt Ihre Spülmaschine, Waschmaschine oder Ihr Kaffeevollautomat nach einer Härtestufe von 1 bis 4, ist hier je nach Zone Stufe 2 bis 3 die richtige.

Die vier Stufen stammen aus dem alten Waschmittelgesetz, das bis 2007 galt. Das Gesetz wurde auf die drei Bereiche oben umgestellt — die Drehregler nicht.

Derselbe Wert auf anderen Skalen

7,8–15,7 °dH · 14,0–28,0 °f · 1,40–2,80 mmol/l · 140–280 mg/L

Spül- und Waschmaschinen fragen die Härte je nach Verkaufsland in verschiedenen Einheiten ab: in Deutschland in Millimol pro Liter, in Österreich und der Schweiz in Graden, in Großbritannien in ppm. Es ist ein und dieselbe Größe, nur auf vier Skalen abgelesen.

Wo eine Spanne angegeben ist, ist der obere Wert die sichere Einstellung für ein Gerät: zu viel Regeneriersalz schadet nicht, zu wenig lässt Kalk zurück.

Was das im Alltag heißt

Wie viel Kalk anfällt, hängt davon ab, welches Wasserwerk Ihre Straße versorgt.

Hartes Wasser ist kein Mangel

Härte ist keine Frage der Trinkbarkeit. Hartes Wasser ist unbedenklich, es hinterlässt nur mehr Kalk.

Kalzium und Magnesium, die das Wasser hart machen, sind dieselben Mineralstoffe, die der Körper braucht, und Trinkwasser zählt zur Tagesaufnahme beider. Wie viel, hat die WHO in Calcium and magnesium in drinking-water untersucht.

Eine dünne Karbonatschicht an der Rohrinnenwand schützt das Metall darunter außerdem vor Korrosion. Vollständig enthärtetes Wasser ist für die Leitung nicht schonender, sondern belastender.

Trinkbar ist das Wasser hier ohnehin: Ist das Leitungswasser in Lausanne trinkbar?

Woher die Zahl stammt

Quelle: Ville de Lausanne, eauservice, Stand 2024.

Angegeben ist die Gesamthärte, also alle Kalzium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Manche Versorger veröffentlichen zusätzlich die Karbonathärte, den an Kohlensäure gebundenen Anteil — das ist der Teil, der beim Erhitzen als Kalk ausfällt.

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