Wasserhärte in Fribourg

Das Leitungswasser in Fribourg liegt bei 28,0 °f.

In der Schweiz gilt das als ziemlich hart. Auf der internationalen Vergleichsskala von WHO und US Geological Survey ist das sehr hart.

Wie Härte eingestuft wird

Eine europäische Einstufung gibt es nicht, jedes Land legt eigene Stufen fest. So stuft das Land selbst ein, und so liest sich der Wert international:

Die Einstufung in der Schweiz

28,0 °f

International, nach WHO und US Geological Survey

280 mg/L

Gilt der Wert auch für Ihre Adresse?

Nicht unbedingt. Die veröffentlichten Werte reichen von 27,0 °f bis 30,0 °f — je nach Wasserwerk, Versorgungszone oder schlicht dem Zeitpunkt der Probe. Welcher davon bei Ihnen ankommt, kann nur der Versorger sagen.

Mittel aus 15 Messungen.

Den Wert für Ihre Adresse oder Postleitzahl gibt es direkt bei SINEF SA (SVGW trinkwasser.ch) — und häufig steht er auch auf der Wasserrechnung.

Ein Härteteststreifen (Werbelink) aus Drogerie, Baumarkt oder online kostet ein paar Euro und klärt das in einer Minute. Nur so wissen Sie außerdem, was wirklich aus Ihrem Wasserhahn kommt — und nicht nur, was das Wasserwerk verlässt.

Geräte einstellen

Fragt Ihre Spülmaschine, Waschmaschine oder Ihr Kaffeevollautomat nach einer Härtestufe von 1 bis 4, ist hier Stufe 3 die richtige.

Die vier Stufen stammen aus dem alten Waschmittelgesetz, das bis 2007 galt. Das Gesetz wurde auf die drei Bereiche oben umgestellt — die Drehregler nicht.

Derselbe Wert auf anderen Skalen

15,7 °dH · 28,0 °f · 2,80 mmol/l · 280 mg/L

Spül- und Waschmaschinen fragen die Härte je nach Verkaufsland in verschiedenen Einheiten ab: in Deutschland in Millimol pro Liter, in Österreich und der Schweiz in Graden, in Großbritannien in ppm. Es ist ein und dieselbe Größe, nur auf vier Skalen abgelesen.

Was das im Alltag heißt

Bei sehr hartem Wasser fällt viel Kalk an. Wasserkocher, Kaffeemaschine und Duschkopf verkalken deutlich schneller, Waschmittel muss höher dosiert werden, und bei Geräten mit Heizstab lohnt sich regelmäßiges Entkalken.

Hartes Wasser ist kein Mangel

Härte ist keine Frage der Trinkbarkeit. Hartes Wasser ist unbedenklich, es hinterlässt nur mehr Kalk.

Kalzium und Magnesium, die das Wasser hart machen, sind dieselben Mineralstoffe, die der Körper braucht, und Trinkwasser zählt zur Tagesaufnahme beider. Wie viel, hat die WHO in Calcium and magnesium in drinking-water untersucht.

Eine dünne Karbonatschicht an der Rohrinnenwand schützt das Metall darunter außerdem vor Korrosion. Vollständig enthärtetes Wasser ist für die Leitung nicht schonender, sondern belastender.

Trinkbar ist das Wasser hier ohnehin: Ist das Leitungswasser in Fribourg trinkbar?

Im Vergleich

Von den 15 Städten in der Schweiz, für die hier ein Wert veröffentlicht ist, steht Fribourg auf Platz 2 der härtesten. Die Mitte des Feldes liegt bei 18,6 °f.

Am weichsten ist Biel mit 11,7 °f, am härtesten Baden mit 33,5 °f.

Woher die Zahl stammt

Quelle: SINEF SA (SVGW trinkwasser.ch), Stand 2025.

Angegeben ist die Gesamthärte, also alle Kalzium- und Magnesiumverbindungen im Wasser. Manche Versorger veröffentlichen zusätzlich die Karbonathärte, den an Kohlensäure gebundenen Anteil — das ist der Teil, der beim Erhitzen als Kalk ausfällt.

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